Internationale Briefmarkenmesse in Essen

© Tony Baggett - Fotolia.com

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Briefmarken-Sammler aufgepasst: Die Termine für die Internationale Briefmarken-Messe in Essen 2013 stehen fest. Vom 2. bis zum 4. Mai können sich Sammler, Experten als auch Laien wieder an der spannenden Welt der Briefmarken begeistern. Und das alles völlig kostenlos.

Die Internationale Briefmarken-Messe Essen ist die älteste Veranstaltung dieser Art – nicht nur in ganz Deutschland, sondern in der gesamten Welt. Schon 1976 ging es los. Kein Wunder, dass die Messe als absoluter Pflichttermin für alle Briefmarken-Sammler gilt. Zur 23. Ausgabe werden über 130 Fachhändler, Auktionshäuser, Zubehörhersteller und Verlage erwartet, die auf der Messe alles rund um Briefmarken präsentieren werden. Neben klassischen Briefmarken stehen auch Zuschlagsmarken, Wohlfahrtsmarken, Sonderstempel, Philatelie sowie Münzen und zahlreiche noch ausgefallenere Stücke im Fokus der Internationalen Briefmarken-Messe Essen 2013. Neben dem öffentlichen Messebetrieb wird es natürlich auch wieder Diskussionen, Vorträge und allerlei Insider-Infos geben.

Auch die Briefmarken-Messe 2012 war ein voller Erfolg: Trotz E-Mails, SMS oder Social-Media erfreut sich die Briefmarke nach wie vor großer Popularität, so das Fazit der Veranstaltung. Mehrere Millionen Marken gab es zu sehen, zu tauschen oder zu kaufen. Höhepunkt war die Präsentation der Sonderbriefmarke „Fußball begeistert Deutschland“, unbestritten der heimliche Star der Messe. Für Aufsehen sorgte auch die Blockausgabe „500 Jahre Sixtinische Madonna“. Nicht nur, dass der dafür verantwortliche Grafiker in Essen war und Autogramme gab, noch dazu kündigte die Deutsche und Vatikanische Post eine Fortsetzung der erfolgreichen Reihe an.

Ausgefallen war auch ein Planschbecken voller Briefmarken: So sollte auch der Nachwuchs für die kleinen, bunten Papierstückchen begeistert werden. Dennoch war auf der Messe überwiegend die ältere Generation anzutreffen. Der Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft Ruhr der Briefmarkenfreunde“ wünschte sich deshalb auch mehr Jugendarbeit.

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Standortprüfung für zukünftige Kitaplätze

© VRD - Fotolia.com

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Erste konkrete Ziele in der Essener Bildungspolitik: Bis 2016 soll das Kita-System in und rund um Essen massiv ausgebaut werden. 126 Standorte werden dafür zur Zeit überprüft, damit 200 zusätzliche Gruppen mit rund 1.500 neuen Plätzen geschaffen werden. Bis zum Kita-Jahr 2013/14 soll so eine 100 prozentige Versorgung der Drei- bis Sechsjährigen gewährleistet werden. Manch Politiker ist dabei gar so optimistisch, anzukündigen, kein Essener würde künftig mehr als einen Kilometer von einer Kita entfernt leben. Doch das ist Zukunftsmusik: Denn noch ist ein langer und steiniger Weg in der Essener Bildungsreform zurückzulegen.

Auch die Orientierung der Essener Kitas solle sich künftig öffnen: Bildungsangebote sollten sich stärker an den konkreten Ansprüchen von Eltern und Kindern ausrichten. Damit reagiert die Stadt Essen auf die veränderten Lebensbedingungen, die immer mehr Eltern zwingen, Erziehung und Job zu kombinieren. Für Kinder aus sozial benachteiligten Vierteln soll es gezielte, individuelle Förderung geben, damit alle Essener Kinder unter möglichst gleichen Bedingungen ins Grundschul-Leben starten können.

Diese Ankündigungen klingen toll – doch sind noch meilenweit von der Realität entfernt. Die Essener Politik versucht mit großen Worten darüber hinwegzutäuschen, dass konkret nach wie vor sehr wenig getan wird. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und den vielen einzelnen Trägern läuft immer noch nur sehr schleppend. Und es fehlt an Geld, um die großen Ziele in der Essener Bildungspolitik zu realisieren. Zwar sind die millionenschweren Ausgaben bereits teilweise im aktuellen Haushalt der Stadt verankert, doch es sind viel mehr Mittel nötig, als zunächst angenommen. In 26 von 50 Stadtteilen wird ein höherer Bedarf an Kita-Plätzen bis 2013 erwartet, knapp 1.500 neue Betreuungsplätze sind kein Kinderspiel. Es muss sich endlich etwas in Essen tun – jenseits von großen Ankündigungen!

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Kleingärtner wegen Kommunalpolitik sauer

© fra - Fotolia.com

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Der Stadtverband der Kleingärtnervereine in Essen sieht sich derzeit in Bedrängnis und deutlich dazu genötigt, Protest einzulegen. Man spricht hier von einer „ungeheuerlichen Provokation“ und richtete sich von Seite des Vorsitzenden und Stellvertretenden des Verbandes in einem Brief an die Stadtspitze. Diese wolle die bisher friedlich laufende Partnerschaft zu den Kleingärtnern aufkündigen.

Die Empörung richtet sich gegen zwei Bescheide, in denen man die Kleingärtner an der Katernberger Zollvereinstraße dazu auffordert, sich an den Straßenausbaubeiträgen zu beteiligen. Die Rede ist hierbei von insgesamt 11 309 Euro, die dadurch jeden Pächter der Anlage „Grüne Aue“ mit 350 Euro betreffen würde, um einen Beitrag zu den Straßenausbaukosten beizutragen.

Damit will man sich so schnell jedoch nicht abfinden und hat sich bereits mobil gemacht, um Proteste zu organisieren und sogar die Gründung eines neuen Verbandes zu erwägen. Festzuhalten ist zwar, dass der Paragraph 8 des Kommunalgesetzes Nordrhein-Westfalen regelt, dass die Stadt durchaus ihre Anlieger für eine neu gebaute oder ausgebesserte Straße durchaus zur Kasse bitten darf. Doch tritt hier ein Problem auf, wenn es sich um Summen hält, für die die ansässigen Kleingärtner aufkommen sollen, die von dieser Seite schlichtweg nicht bezahlbar sind. Im Extremfall müssten sie ihren Garten deshalb sogar verlassen.

Schon vor rund zwei Jahren entfachte diese Diskussion, die darin mündete, dass der Stadtrat eine Resolution in das Land verabschiedete und damit einen Kompromiss aufstellte. So sollte das Land die Gesetze so ändern, dass sich Kleingärtner nicht mehr an den Straßenbaubeiträgen beteiligen müssen. Solange die beauftragte Politik der Stadtverwaltung nach weiteren Lösungen suche, sollten die Bescheide ruhen und die Zahlungen ausgesetzt werden.
Doch scheinbar kommt man damit nun nicht mehr weiter und nach einer ersten Beschwerde der Kleingärtner, äußerte man, dass dieser Ratsbeschluss nur für städtische Kleingärten gelte.

So kehrt also noch immer keine idyllische Ruhe in die Kleingärten Essens ein und die Betroffenen wollen weiter gegen die Zahlungen vorgehen.

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Durchgesetzt: Das Tanzverbot am Karfreitag

© pitangacherry - Fotolia.com

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In Deutschland gibt es zahlreiche Feiertage und der Großteil davon ist sogar christlicher Natur. Dabei ist zu beachten, dass es auch so genannte “stille Feiertage” gibt. An diesen darf man nicht nur das Privileg des freien Tages genießen, sondern muss sich auch an ein paar wenige, aber trotzdem streng durchgesetzte Regeln halten. Zu einem dieser “Stillen Feiertage” zählt unter anderem der gerade erst vollbrachte Karfreitag. An diesem ist es nicht erlaubt laute Musik und Tanz anzubieten. Dies bedeutet im Umkehrschluss für alle Clubs, dass diese am Karfreitag schließen müssen.

Dass sich nicht immer alle Betreiber an solche Gesetze halten, ist natürlich kein Geheimnis. Aus diesem Grund war in Essen wie in jedem Jahr auch wieder das Ordnungsamt unterwegs, um stichprobenartig Clubs zu besuchen und zu schauen, ob diese wirklich geschlossen sind. Im Vergleich zu den letzten Jahren hatten die Ordnungshüter sich dieses Jahr sehr gut organisiert, um so viele Clubs wie möglich zu besuchen. Dies erfolgte dadurch, dass sie sich auf die gesamte Stadt aufteilten und zu später Stunde zu einem Austausch wieder zusammen kamen. 

Die meisten Clubs hatten in der Tat geschlossen und mussten somit mit keinem Bußgeld rechnen. Auch in einigen Restaurants und Bars schaute die Polizei vorbei, jedoch war auch dort alles im Rahmen, sodass keine Maßnahmen ergriffen werden musste. Lediglich zwei Clubs fielen dabei auf. Am schlimmsten war es im “Naked”. Dieses hatte öffentlich zur Party geladen und hatte auch eine riesige Schlange vor der Eingangstür. Die Ordnungshüter nahmen die Personalien der Betreiber auf und informierten sie darüber, dass sie demnächst Post bekommen würde. Dabei handelt es sich um ein sehr hohes Bußgeld und im schlimmsten Fall sogar um die Einnahmen des Abends. Um 1.30 Uhr wurde der Club dann sogar noch von der Polizei geschlossen, da sich ein Nachbar wegen Ruhestörung beschwert hatte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt gab es dann in Essen keinen mehr, der gegen die Karfreitags- Regelung verstieß.

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Essens faire Arbeitsbedingungen

© cohelia - Fotolia.com

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Im Bund gibt es seit einigen Jahren den Trend immer mehr Minijobber einzustellen und diese auf einer 400 Euro Basis zu beschäftigen. Dies ist für viele eine Möglichkeit sich etwas Geld dazu zu verdienen, wird jedoch von vielen auch kritisiert, da nicht wenige Angebote gerade einmal einen Stundenlohn von 5 Euro anbieten. Gerade Rentner und Studenten sind es jedoch, die diese Minijobs als Chance sehen um mit dem erarbeiteten Geld ihr Studium zu finanzieren oder aber einfach die eigene Rente aufzubessern.

In Essen ist nun jedoch aufgrund einiger Studien deutlich geworden, dass diese sich entgegen dem bundesweiten Trend bewegen. So wurden von den bundesweit insgesamt 12 000 neu eingestellten Mini-Jobbern gerade einmal 29 in Essen eingestellt. Dies ist für die Stadt ein minimaler Zuwachs von 1,5 Prozent, was auch deutlich unter dem bundesweiten Zuwachs von 5,4 Prozent liegt.

So bietet Essen allgemein eher wenige Minijobs an und versucht sich eher mit anderen Wegen Arbeitskräfte zu beschaffen. Unter anderem setzen nun immer mehr Firmen verstärkt auf die eigenen Auszubildenden, da man davon auch mehr habe, wenn man diese mehr an die Praxis heranführe. Ähnlich ist es auch mit Unternehmen im Verkehrswesen, welche zwar noch viele Minijobber beschäftigen, dies jedoch fast ausschließlich eigentliche Rentner sind die sich eben was dazu verdienen möchte und freiwillig zu den vorgegebenen Konditionen arbeiten.

Löblich ist auch, dass gerade die Großunternehmen wie etwa RWE komplett auf Minijobber verzichten und dafür lieber die ein oder andere Vollzeitstelle mehr besetzen. Denn der Trend in Essen zeigt auch, dass keineswegs der gesamte Arbeitsmarkt rückläufig ist, sondern lediglich der der Minijobber, da man bei den anderen sozialversicherungspflichtigen Jobs immerhin einen Zuwachs von 1,9 Prozent verzeichnen konnte.

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Modell Ganztagsschule sehr gefragt

Schule © Ilja Biletski - Fotolia.com

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Etwa zehn Jahre ist es her, dass es einen offenen Ganztag an Grundschulen gibt. Heute sind sie in vielen Fällen ein Erfolgsmodell – so wie beispielsweise in Essen in Nordrhein-Westfalen. Hier können viele Familien nicht mehr auf das Angebot verzichten, dass der Nachwuchs nach dem Unterricht an den Grundschulen auch über den Nachmittag betreut wird. Im Jahr 2003 haben nur sieben Grundschulen in Essen eine ganztägige Betreuung angeboten. Heute bieten insgesamt 82 von 89 Grundschulen den Offenen Ganztag an. Dabei nehmen 7108 Schüler daran teil und es kommen immer mehr dazu. Das bedeutet, dass 90 Prozent der Grundschulen und 34 Prozent der Schüler am Konzept teilnehmen. Essen liegt mit diesem Ergebnis deutlich über dem Landesschnitt. Auch die anfangs formulierten Ziele wurden damit bei weitem übertroffen: Man ging von 20 Prozent der Grundschulen und 25 Prozent der Schüler aus.

Die Leiterin des Essener Bildungsbüros, Regine Möllenbeck, wünscht sich aber noch mehr. Sie möchte von der Betreuung am Nachmittag hin zu einem ganztägigen Lernangebot für alle Schüler, also hin zum Modell der Ganztagsgrundschule. Damit ließe sich auch ein besserer Stundenplan umsetzen, in dem sich anstrengendere und entspannendere Elemente abwechseln. Trotzdem sei auch der Offene Ganztag schon als Bildungsangebot zu verstehen, sagt Schulentwicklungsplanerin Iris Fay. Deshalb gibt es auch eine Mindestdauer, die ein Kind an dem Angebot teilnehmen muss. Eltern bemängeln indes, dass die Abholzeiten nicht flexibel genug sind. Schließlich sei der Offene Ganztag keine schulische Pflichtveranstaltung.

Viele Schulen bieten außerdem noch die 8-1-Betreuung an. Das ist eine verbindliche Betreuung von 8 bis 13 Uhr, damit sollten Müttern die Gelegenheit bekommen, einem Halbtagsjob nachzugehen. Iris Fay hatte gehofft, dass die Nachfrage nach diesem Angebot mit dem Offenen Ganztag nachlassen würde. Doch die Nachfrage ist nach wie vor hoch. Ein Grund dafür könnte sein, dass der Ganztag nicht für alle Kinder Platz bietet.

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Reise und Camping 2012

Camping © Stefano Neri - Fotolia.com

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Die Urlaubssaison ist langsam wieder in greifbarer Nähe, zumindest ist es an der Zeit zu planen, welches Ziel in diesem Sommer angesteuert werden könnte. Wer in diesem Jahr vielleicht einfach mal mit seinem VW Gebrauchtwagen, statt mit dem Flieger in den Urlaub düsen will, kann sich auf der Essener Reise und Camping Messe inspirieren lassen. Wie der Name des Events schon sagt, werden hier Tipps, Zubehör, Ideen und konkrete Reiseangebote zum Thema Camping für die Besucher zur Verfügung gestellt.

Es handelt sich dabei um die größte Frühjahrsmesse in NRW für Reise und Touristik, Camping und Carvaning. In diesem Jahr haben sich die Veranstalter noch mehr Aktionen einfallen lassen und für ihre Besucher ein vielfältiges Programm zusammengestellt.

Wer möchte, kann sich in den Messehallen auf einen Kurztripp einlassen. Insbesondere das Partnerland Kroatien will sich in diesem Jahr in seiner ganzen Vielfalt zeigen. Insgesamt 600 Aussteller haben sich hier eingefunden und wollen fremde Länder und ihre Menschen präsentieren. Einige der Aussteller haben sogar für ganz große Bühnen gesorgt, wo Künstler die Kultur und die Bräuche ihrer Länder dem Besucher nahe bringen. So bekommen die Besucher ziemlich schnell das Gefühl, dass sie sich im Kurzurlaub befinden. Es werden auch einige Waren aus den jeweiligen Ländern ausgestellt. Und alles dreht sich ums Thema Urlaub und exotische Fremde.

Sicherlich wird einem bei der Breite der Angebote die Entscheidung für ein einziges Urlaubsziel schwer fallen. Doch man kann sich im Vorfeld informieren und dann bei der Messe gezielter nach bestimmten Angeboten suchen. Vor Ort kann man sich auch entscheiden, ob man lieber den Pauschalurlaub am Strand buchen oder doch lieber im Reisemobil quer durch Europa reisen möchte.

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Eine neue Schule für Essen

Das Gelände des ehemaligen Jugendzentrums in der Papestraße soll schon bald als Ort für eine neue Schule dienen. Aktuell führen die Stadt Essen und die evangelische Kirche Verhandlungen. Die Schule soll bereits 2013 eröffnet werden und rund 800 Schülern einen Lernplatz bieten.

Zum Schuljahr 2013 ist die Eröffnung der neuen Schule geplant. Zunächst soll rund zwei Jahre an einem Ausweichort unterricht werden bis zur Fertigstellung des Neubaus. Geplant ist eine Gesamtschule mit einem musischen Schwerpunkt. Darüber hinaus soll die Schule zur Integration von Menschen mit einer Behinderung dienen. Laut Plänen kommen auf eine Klassenstufe vier Klassen.

Auch wenn sowohl die Stadt Essen als auch die Kirche den Platz an der Papestraße für Ideal halten, so konnten sie sich trotzdem noch nicht auf einen Kaufpreis einigen. Stadtdirektor Hans-Jürgen Best erklärte, dass keine Zugeständnisse gemacht werden können, da sich die Stadt an ihren Haushaltsplan halten muss. Darum wird auch in diesem Fall das Grundstück zum üblichen Marktwert verkauft. Wie hoch der Preis am Ende ist, hängt unter anderem von der Gebäudehöhe ab, das es zu errichten gilt.

Die Kirche hat nun eine Ausschreibung für einen architektonischen Entwurf ausgerufen und hofft darauf im Juni einen Finanzplan vorlegen zu können. Denn eigentlich verfügt die Kirche über keine Mittel um so einen Neubau stemmen zu können. Bei einem Haushalt von rund 20 Millionen Euro gehen bereits 15 Millionen an die Gemeinden. Mit den verbleibenden 5 Millionen Euro werden Dinge wie die Telefonseelsorge ect. betrieben. Überlegt wird nun einen Investor zu finden, der mit seinen Mitteln das Gebäude errrichtet und es anschließend an die Kirche vermietet. Längerfristig soll die Schule auch ohne Mittel aus der Kirchensteuer auskommen. Geplant ist in der Anfangsphase Steuermittel auszuwenden. Später soll sich die Schule vor allem aus den Beiträgen der Eltern finanzieren und durch weitere Sponsoren.

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Neues Mehrgenerationenhaus für die Nordstadt

© Kurhan - Fotolia.com

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In Essen versucht man mittlerweile seit Jahren vor allem den nördlichen Teil der Stadt zu restaurieren und interessanter zu gestalten. Dabei wird nun immer mehr Wert auf innovative Bauprojekte gelegt die sich von dem Umfeld abheben und somit auch als Neuerung auffallen. Dabei hat die Stadt Essen vor allem dem Architekten Reinhard Wiesemann eine Menge zu verdanken. Dies ist der sogenannte Querdenker unter den Architekten mit einem ein sehr hohen Ansehen in der Stadt. So hat er vor einigen Jahren das “unperfekt” konzipiert und bauen lassen, was sich einer sehr großen Beliebtheit erfreut. Er gestaltet immer wieder neue Projekte. Sein allerneuestes Projekt ist nun das Mehrgenerationenhaus im nördlichen Teil der Stadt. Dabei hat er Investoren und Stadtverwaltung auf seiner Seite. Diese betonen, dass ihnen besonders gefalle, dass Wiesemann kein langer Redner ist, sondern seine Bauvorhaben einfach umsetzt. Dies komme in der Bevölkerung sehr gut an, da man in den letzten Jahren einfach müde ist jahrelang über die Planung eines Gebäudes zu hören, was letztendlich dann doch nicht umgesetzt wird. 

In dem Generationenkulturhaus sollen über mehrere Etagen Anwohner aus allen Generationen angesiedelt werden. Somit wird es zu einer Art Begegnungsstätte der Gesellschaft und ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nach wie vor ist es nämlich immer noch ein großes Problem, dass unsere älteren Mitmenschen mehr und mehr ghettoisiert werden und den Anschluss zur Gesellschaft verlieren. Doch in diesem Haus gibt es viele Kontaktmöglichkeiten. So soll es im Erdgeschoss auch eine Ladenfläche geben in der sich somit die Bewohner des Hauses häufiger begegnen werden. Das Besondere ist außerdem ein sogenannten Atrium, in dem die Bewohner in Vitrinen Dinge aufheben können, die ihnen von besonderer Wichtigkeit sind. 

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Bauprojekt A40: Staus vorporgrammiert

Stau © Peter Heckmeier - Fotolia.com

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Autofahren macht Spaß, diesen Fakt werden mit Sicherheit nicht wenig Autofahrer bestätigen. Es macht nur dann keinen Spaß, wenn man warten muss. Das geschieht häufig vor oder nach den Ferien. Besonders dann nämlich reihen sich viele Autos aneinander und Staus sind dann keine Seltenheit. Und so kann auch so manches starkes Auto auch da nichts tun, schließlich haben sie keinen Propeller wie “Karlson vom Dach” um sich über den Stau zu fliegen lassen. 

Egal also ob es der gebrauchte Porsche oder der klapprige Kleinwagen ist, im Stau sind alle gleich. Wenn es nur im Schritttempo vorangeht, hilft auch der stärkste Motor nichts.

Und auch bei Baustellen müssen die Nerven besonders stark sein, besonders wenn sie auf einer Autobahn sind. So ereignet sich es derzeit im Ruhrpott, einer der wohl stärksten Ballungs- und Verkehrsgebiete in Deutschland. Hier roll nicht der Rubel, sondern der Verkehr und die Autobahn, die ebenfalls am meisten befahren ist, ist die A40. Rund um Essen wird sie also für drei Monate gesperrt sein, exakt zum Start der Sommerferien und auch bis zum Ende von diesen, nämlich vom 6. Juli bis zum 30. September. 

Dabei sollen auf der Autobahn zwischen Essen-Zentrum und Essen-Huttrop die Helbingbrücken saniert und die Stadtwalbrücke neu angefertig werden und auch der Innenstadttunnel schreit förmlich nach einer Generalüberholung. Autofahrer müssen sich also auf einen heißen Sommer einstellen, wenn sie in Essen unterwegs sind. Da hilft nur viel Wasser mitnehmen und vor allem viel Geduld haben, denn auch wenn Umleitungen in Planung sind, wird es dennoch zu Behinderungen im Verkehrsfluss kommen. 

Denn die Ersatzwege werden die täglich hier fahrenden 71.000 Fahrzeuge nicht vollständig aushalten können und zudem noch einen laufenden Verkehr bieten. 

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